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Oktober

Deutscher Fassadenpreis für Hochhaus am Berliner Platz

Schwerin/Münster • Vor kurzem wurde auf Gut Havichhorst bei Münster zum vierten Mal der Deutsche Fassadenpreis durch das Unternehmen Brillux verliehen. Eines der dort prämierten Werke wurde in der Landeshauptstadt Schwerin realisiert. Innerhalb der Sparte „Förderpreis künstlerische und designbetonte Arbeiten an der Gebäudehülle” gewann das Unternehmen GRACO Urbane Lebensraumgestaltung aus Berlin mit dem Bücherregal am Giebel des WGS-Hochhauses am Berliner Platz.

Die Profis der Firma GRACO haben ganze Arbeit geleistet, als sie das überdimensionierte Bücherregal auf einer Fläche von 35 x 12 Metern umsetzten. Das sah auch die Jury so, die den Deutschen Fassadenpreis 2011 vergab. Das von ihr prämierte Bücherregal bezeichnete sie als „visuelle Attraktion mit Idee und Mission”.

An der südlichen Stirnseite des WGS-Hochhauses öffnet sich scheinbar das Innere und ein realistisches Bücherregal im Mega-Format kommt zum Vorschein. Die Wandmalerei bezieht die Gebäudeleinwand perfekt ein. Dabei nimmt die überdimensionale, in Acrylfarben ausgeführte Bibliothek für die Regalböden die vorgegebene Gliederung der Betonplatten auf. Für die Anwohner war es besonders wichtig, eine eigene Komponente einbringen zu können. Sie bestimmten die Titel der aufgenommenen Bücher. Zur Gestaltung des Giebels rief die Wohnungsgesellschaft Schwerin im vergangenem Jahr zusammen mit der Stadt einen Wettbewerb aus. Von den fast 150 eingesendeten Vorschlägen wählte eine Jury, die aus Vertretern der WGS, Mietern des Hochhauses sowie Vertretern der Stadt und des Ortsbeirates bestand, zwei Vorschläge aus. Beide sind echte Hingucker geworden. „Das unser Bücherregal auch bei einem so großen Wettbewerb überzeugt, freut uns natürlich sehr”, so WGS-Geschäftsführer Guido Müller bei der Preisverleihung. „Bei insgesamt 444 Wettbewerbsteilnehmern ein großer und außergewöhnlicher Erfolg.”
Bild1: WGS-Geschäftsführer Guido Müller (2. v. l.) sowie Vertreter der Unternehmen GRACO und Brillux. (Foto: Brillux)

Bild2: Das WGS-Hochhaus am Berliner Platz zieht schon von Weitem Aufmerksamkeit auf sich. (Foto: WGS)
wgs

Mit dem Spielmannszug und Laternen durch den Stadtteil

Am 26. Oktober wollen wieder Hunderte Mädchen und Jungen mit Laternen und Fackeln durch das Mueßer Holz ziehen. Kitas und Schulen beteiligen sich mit einzelnen Gruppen, begleitet von Eltern, Großeltern oder Erzieherinnen. Sammelpunkt ist der Keplerplatz (Straßenbahnhaltestelle Keplerstraße, neben dem „Haus der Behinderten und Senioren“). Dort startet der Zug um 18 Uhr mit dem Spielmannszug „Radegasttaler e. V.“ aus Lützow an der Spitze in Richtung Lomonossowstraße. In Höhe Gagarinstraße geht es über die andere Seite der Hamburger Allee zurück zum Keplerplatz, wo es Bratwurst, Knüppelkuchen, Glühwein für die Erwachsenen und heiße Getränke für die Kinder gibt. Die Vereine „Bauspielplatz“ und „Hand in Hand“ kümmern sich um das leibliche Wohl der Besucher. Das Überqueren der Straße wird wie in jedem Jahr durch die Polizei und Helfer vom Verein „Die Platte lebt“ abgesichert. Finanziert wird der Lampionumzug aus dem Verfügungsfonds „Soziale Stadt“. Die Neu Zippendorfer ziehen am 2. November durch ihren Stadtteil. Beginn ist ebenfalls um 18 Uhr.

8000 Blumenzwiebeln für Vereine und Orgnisationen

Auch in diesem Jahr hat das Stadtteilmanagement Neu Zippendorf/Mueßer Holz zur Aktion „Unser Stadtteil blüht auf“ aufgerufen. Angesprochen waren diesmal Organisationen und Vereine. Sie konnten bis Mitte September Ideen zur Gestaltung von Blumenbildern einreichen. Neun Gruppen haben sich beteiligt und erhalten zur Realisierung ihrer Ideen ca. 8.000 Blumenzwiebeln. Eine besonders anspruchsvolle Idee hatte die Evangelische Petrusgemeinde im Mueßer Holz. Aus 38 verschiedenen Frühblühern und fast 2000 Zwiebeln soll im nächsten Frühjahr vor dem Kircheneingang ein großer Stern erblühen.
Der Verein „Die Platte lebt“ hat sein Vorhaben bereits umgesetzt und legte am Mittwoch (19. Oktober) an der neu gestalteten Promenade zwischen Berliner Platz und Plater Straße mit blauen und gelben Krokussen das Logo des Vereins. Auch „Hand in Hand“, die Redaktion „Die Straße“ und der Internationale Bund werden in den nächsten Tagen die Zwiebeln in die Erde bringen.

 

 

Herbstbilder von Steffen Mammitzsch

Bilder Herbst Neu Zippendorf / Mueßer Hoz

 

Neugestaltung Friedrichs-Engels-Straße

Der nördliche und letzte Teil der Friedrich-Engels-Straße, von der Kreuzung mit der Von-Stauffenberg-Straße bis zum Ende, ist bis Ende September 2011 komplett erneuert worden. Auf der 180 m langen Baustrecke wurden 3.000 m² Fahrbahn, 750 m² Gehweg und 150 lfd. Meter Rohrleitungen sowie die vollständige Beleuchtung neu erstellt. Das Ende der Straße an der Bertolt-Brecht-Schule wurde als Wohnstraße ausgebaut, womit der geringen Verkehrsbelastung Rechnung getragen wurde.

Gestaltungsplan als pdf

 

 

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