Dreesch-Schwerin

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September

Kostenlose Spielangebote am Weltkindertag

Befreundete Vereine wie der Bauspielplatz, der AWO-Treff „deja vu“, der „bus-stop“, „Power for Kids“, „Dreescher Rollsporthalle“, der Kinderschutzbund und die Toys-Company waren mit Wikingerkarussell, Rollenrutsche, Hüpfburg, KMX-Rädern, Glücksrad und mobilen Spielangeboten vertreten – alles für die Mädchen und Jungen am Weltkindertag kostenlos (gefördert aus dem Verfügungsfonds „Soziale Stadt“). Sie konnten außerdem Papphocker besprühen und mussten auch für Knüppelkuchen, Bratwurst und Getränke nichts bezahlen.

Politiker der LINKEN machten an diesem Tag auf ihre Kampagne gegen Kinderarmut aufmerksam und spendierten den Kindern Eis. Prominente Gäste waren der Landtagsabgeordnete Helmut Holter (DIE LINKE) und der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Schwerin, Dimitri Avramenko. Die ersten Schlösser wurden vor Ort graviert und fanden ihren Platz an den Gittern.
Sieben Wochen zuvor, am 2. August 2014, wurde auf der Brachfläche zwischen Hegel- und Kantstraße der Grundstein für den „Plattenstern“ des Vereins „Die Platte lebt“ gelegt. Seitdem wurden sechs Gabionen mit Abrissmaterial aus der Platte gefüllt. Zwei wurden zu Sitzbänken, vier wurden bepflanzt. Auf den fünf Meter langen Steinkörben wachsen inzwischen Gräser, Blumen und Lavendel. In die Mitte wurde ein Walnussbaum als „Baum des Miteinanders“ gepflanzt.
Nicht nur Mitglieder des Vereins „Die Platte lebt“ waren im Einsatz, sondern auch Helfer der ev. Petrusgemeinde sowie aus den Vereinen „Power for Kids“ und „Dreescher Rollsporthalle“. Kinder besprühten die Steine und halfen beim Pflanzen. Immer wieder blieben Anwohner stehen, bewunderten die bunt bemalten Steinmauern oder packten spontan mit an. Mit dem Projekt belegen die Akteure, dass man aus Müll interessante Dinge gestalten kann, wenn man mit Fantasie ans Werk geht. Denn: Müll ist Mangel an Fantasie! Und: Bunt statt brach!

Einweihung des "Plattensterns" am Weltkindertag
Der "Plattenstern" noch ohne Bepflanzung


Für die Mädchen und Jungen stehen zwischen 14 und 18 Uhr Wikingerschaukel, KMX-Räder, Trampolin und weitere Spielangebote kostenlos bereit. Auch Knüppelkuchen, Bratwurst und Eis gibt es für die Lütten gratis. Aufmerksam gemacht werden soll bei der Gelegenheit aber auch auf das Thema Kinderarmut, von der in Mecklenburg-Vorpommern jedes dritte Kind betroffen ist.
Außerdem wird auf dem Platz an der Hamburger Allee der „Plattenstern“ eingeweiht, an dem die ersten Liebes- und Freundschaftsschlösser angebracht werden. Nicht nur frisch Verliebte können sich so verewigen, sondern auch Kids und Jugendliche, die ihre Freundschaft mit einem gravierten Schloss besiegeln wollen. Viele von ihnen haben beim Füllen der Plattenstern-Gabionen mit Abrisssteinen, die sie zum Teil auch farblich gestaltet haben, mitgeholfen.
Gesprüht werden kann am 20. September auch, denn Kinder und Jugendliche erhalten erneut (wie zum „Tag der Demokratie“ am 23. Mai) die Gelegenheit, Papphocker nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Das Fest wird gefördert aus dem Verfügungsfonds „Soziale Stadt“.

Zu den Aufbau-Helfern des „Plattensterns“ des Vereins „Die Platte lebt“ gehörten auch die Petrusgemeinde und der Verein „Power for Kids“.


 

 

Sozialkaufhaus zieht um
Der Block in der Keplerstraße wird abgerissen. Die Stadt hilft bei der Suche nach einem neuen Domizil.

Das Sozialkaufhaus im Mueßer Holz muss sich ein neues Domizil suchen. „Am 31. Dezember endet der Mietvertrag für das Haus in der Keplerstraße“, bestätigt der Vorsitzende der Schweriner Tafel, Peter Grosch, auf SVZ-Anfrage. Grund: Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) plant, den betreffenden Block abzureißen. Bereits seit längerer Zeit seien die Mieter über diese Absicht informiert, sagt SWG-Geschäftsführer Guido Müller.
Bei der Suche nach einer neuen Bleibe werde die Tafel von der Stadt unterstützt, erklärt Vorsitzender Grosch. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Baudezernent Bernd Nottebaum hätten ihre Hilfe zugesagt. „Wir wollen mit unserem Angebot weiterhin auf dem Dreesch bleiben, aber vielleicht etwas näher an die Innenstadt rücken“, betont Grosch. Der Umzug solle außerdem dazu genutzt werden, mehrere Tafel-Projekte unter einem Dach zusammenzufassen, also neben dem Sozialkaufhaus auch die bisher in der Hegelstraße untergebrachte Kindertafel und die Job-Tafel an einem Ort zu konzentrieren. „Möglichst sollte der neue Standort dann kein Haus mit mehreren Etagen, sondern ein ebenerdiges Gebäude sein“, so der Schweriner Tafel-Chef. Im Sozialkaufhaus in der Keplerstraße gibt es außer der Suppenküche der Tafel auch eine Möbelbörse der Anker Sozialarbeit und eine Kleiderkammer des Diakoniewerks Neues Ufer. 2005 wurde das Haus eröffnet. Seither nutzen vor allem Alleinerziehende mit Kindern, bei denen das Geld zum Leben nicht bis zum Monatsende reicht, aber auch viele ältere Menschen mit einer kleinen Rente das Angebot. In der Julius-Polentz-Straße in Lankow unterhält die Tafel ein weiteres Sozialkaufhaus.

Im Laufe des kommenden Jahres soll der Block in der Keplerstraße abgerissen werden. Die SWG folge mit diesem Schritt dem Stadtentwicklungskonzept der Kommune und reagiere auf das Überangebot an Wohnungen in Schwerin, erläutert Geschäftsführer Müller. Dabei bemühe sich die Wohnungsbaugenossenschaft um einvernehmliche Lösungen mit den bisherigen Mietern.

Das Sozialkaufhaus werde sein neues Domizil voraussichtlich noch in diesem Jahr beziehen, sagt Tafel-Chef Grosch. Er setzt darauf, dass bald ein neuer Standort auf dem Dreesch gefunden ist.

 
 
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