Dreesch-Schwerin

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November

Adventskalender am Berliner Platz

Leerstehendes Hochhaus in der Rostocker Straße leuchtet bis Weihnachten für die Anwohner

Ab dem 21. November bietet sich vom Berliner Platz aus ein ganz besonderer Anblick. Eines der zwei Hochhäuser in der Rostocker Straße wird in der Weihnachtszeit zu Schwerins größtem Adventskalender. Das sieht festlich aus und bietet die Chance, tolle Preise zu gewinnen.

Seit dem 5. November wird in der Rostocker Straße 5-7 fleißig gearbeitet. Mit der Entkernung der insgesamt 162 Wohnungen werden die zwei Elfgeschosser auf ihren Rückbau vorbereitet. 35 Jahre lang prägten sie die Mitte des Stadtteils Neu Zippendorf. Nun weichen die zwei großen Gebäude sowie die benachbarten Flachbauten am Berliner Platz 5 sowie 6-8.
Die WGS nutzt die Fassade der Rostocker Straße 6 für eine ganz besondere Aktion. Ab dem 21. November werden 24 Fenster im WGS-Grün beleuchtet. Sie sind die Türchen von Schwerins größtem Adventskalender. Ab dem 1. Dezember bis zum Heiligabend wird sich täglich eines der „Türchen” öffnen – Gleiches passiert auf der Internetseite der WGS unter
www.wohnen-in-schwerin.de. Hinter jedem geöffneten Türchen verbergen sich schöne Geschenkideen, leckere Rezepte  oder die Möglichkeit, einen von vielen tollen Preisen zu gewinnen.

 

WGS investiert in modernes Wohnen

Fünfgeschosser wird innen und außen umgestaltet

Das Wohnhaus in der Pilaer Straße 25 – 31 ist bereits zum Teil eingezäunt. Ein Kran trägt Platte für Platte Teile des obersten Stockwerks ab. Der Fünfgeschosser aus dem Jahr 1977 wird in den kommenden Monaten zu einem modernen und attraktiven Wohngebäude umgebaut.

„Wir werden komplett modernisieren. Das heißt, alles kommt raus und wird neu gemacht”, fasst Stefan Wünsch, Abteilungsleiter Technik, das Vorhaben zusammen. Dafür investiert die WGS in der Pilaer Straße rund fünf Millionen Euro. Aktuell verfügt der Wohnblock in der Pilaer Straße über 40 Wohnungen. Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten werden einige Wohnungen zusammengelegt, ein Treppenhaus entfällt und zwei der drei Aufgänge erhalten innenliegende Fahrstühle – fünf Wohnungen werden für Rollstuhlfahrer geeignet sein. Die Anzahl der Wohnungen verringert sich durch den Umbau auf 36. Etwas Besonderes haben sich die Planer für die oberste Etage einfallen lassen. „Wir haben in der Nachbarschaft einen anderen Wohnblock, bei dem vor einiger Zeit bereits Etagen abgetragen wurden”, berichtet Stefan Wünsch. Um eine optische Angleichung beziehungsweise „Abtreppung” zu bewirken, wird beim WGS-Gebäude im Bereich des Aufgangs 31 ebenfalls ein Teil der obersten Etage abgetragen. Am anderen Ende des Hauses, im Bereich des Aufgangs 25, wird ein Stockwerk aufgesetzt. Gemeinsam mit dem benachbarten Gebäude entsteht eine treppenartige Silhouette. „Im aufgesetzten Stockwerk richten wir zwei große Dreiraumwohnungen mit jeweils mehr als 100 Quadratmetern ein. Sie werden über eine höherwertige Ausstattung verfügen”, so Stefan Wünsch. Die Planer haben sich zudem für die Fassadengestaltung etwas Besonderes einfallen lassen (Foto rund) – die Schweriner dürfen gespannt sein. Laufen alle Arbeiten planmäßig, wird das Gebäude im Oktober 2019 bezugsfertig sein.

 

Gestaltungsvorschläge für den frei werdenden Platz bereits entwickelt

Dreescher Kunstkissen finden neuen Liebhaber

Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage wird seit der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Dreescher Marktes seit  2006 immer wieder gestellt. Denn die überdimensionalen Kunst-Kissen aus farbiger Glasfaser, die dem Platz die besondere Note geben sollten, polarisierten von Beginn an. Beschwerden von Anwohnern, später auch befeuert durch den Ortsbeirat, sind seither nie abgerissen. Im Juli 2017 hatte die Stadtvertretung  schließlich beschlossen, dass die drei riesigen Kissen weggeschafft werden sollen.

Doch wohin? So schlecht sind sie doch nun auch wieder nicht, dass man sie als Müll entsorgen muss. Zumal Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt. Tatsächlich ist es dem Kulturbüro der Stadt gelungen, durch Vermittlung der „Schweriner Volkszeitung“ einen Interessenten zu finden. Es ist ein Unternehmer aus Wittenförden, der sich in die Kissen verguckt hat und sie gern auf einem Privatgrundstück außerhalb Schwerins  aufstellen möchte. „Ich freue mich über diese Lösung. Bestimmt kommen die Kissen am neuen Standort besser zu Geltung. Gestaltungsvorschläge für den frei werdenden Platz am Dreescher Markt haben die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen bereits entwickelt“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Alle vertraglichen Modalitäten mit dem Unternehmer konnten inzwischen geklärt werden. „Auch der Urheber des Kunstwerkes musste der Standortverlagerung und Überlassung der Kissen zustimmen. Wir haben das ganz sauber vertraglich geregelt“, erzählt der Leiter des Kulturbüros Dirk Kretzschmar. In den nächsten Tagen wird Peter Eckel den Abtransport organisieren. Wegen der Größe der Kissen – immerhin jeweils 9,60 x 6,00 x 2,80 Meter – kann der Transport in Überbreite nur in den Nachstunden erfolgen. Auch die Fundamente nimmt der Unternehmer mit. Zudem kann sich der benachbarte Jugendclub auf dem Großen Dreesch über eine Spende in Höhe von 1000 € freuen.

Der Wittenfördener Unternehmer Peter Eckel (r.) ist neuer Besitzer der drei Kunstkissen, die 2006 auf dem Dreescher Markt installiert wurden. Die Kissen bestehen aus Glasfaser und messen jeweils 9,60 mal 6,00 mal 2,80 Meter. Über die Kunstwerke wurde immer wieder diskutiert. Und weil die meisten Schweriner sie nicht mehr haben wollten, beschloss die Stadtvertretung, sie zu beseitigen. Mit Freude übergab Oberbürgermeister Rico Badenschier kürzlich Eckel den Schlüssel zur Demontage.

Bild: Foto: Mareike Diestel

 

 

 

 

 

 

 

 

SWG-Schwerin informiert

Fünfgeschosser bald Geschichte

Grünfläche geplant

Die letzten Mieter sind ausgezogen, der Bauzaun steht, die Versorgungsleitungen wurden abgeklemmt. Für den Block 3-8 in der Lomonossowstraße im Mueßer Holz tickt die Uhr. Das Gebäude war einst Domizil für 100 Mietparteien, aber in den letzten Jahren fanden sich einfach keine Mieter mehr. Nun sind die Tage gezählt und der Block wird Platte für Platte abgetragen. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sollen die Arbeiten beendet sein. An diesem Platz wird eine Grünfläche angelegt.

 

 

 

 

Arbeiter-Samariter-Bund informiert

Grundstein für neue ASB-Kita „Schweriner Stadtmusikanten“ in der Gagarinstraße gelegt

Da werden die Bremer Stadtmusikanten sicherlich blass vor Neid: In der Gagarinstraße wird am Mittwoch der Grundstein für die neue Musik-Kita „Schweriner Stadtmusikanten“ gelegt. Die Einrichtung in Trägerschaft des Arbeiter-Samariter-Bundes Schwerin-Parchim soll schon im nächsten Sommer fertig sein. Es entstehen 36 Plätze für Krippen- und 90 Plätze für Kita-Kinder. Die Einrichtung fördert besonders die musischen Begabungen der Mädchen und Jungen, die spielerisch an Musik und Instrumente herangeführt werden sollen. „Die zusätzlichen Kita-Plätze werden im Mueßer Holz dringend benötigt, weil in diesem Stadtteil durch Zuzug besonders viele Kinder und Jugendliche wohnen. Mich überzeugt auch das besondere pädagogische Konzept: Die Musik wird in der inklusiven Kita  auch als universelle Sprache zur Verständigung von Kindern aus unterschiedlichen Herkunftsländern dienen“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier bei der Grundsteinlegung. Er dankte dem Sozialministerium des Land, das den Kita-Neubau mit 300.000 € aus dem Krippeninvestitionsprogramm fördert. Außerdem fließen auf Beschluss der Stadtvertretung Mittel von knapp 390.000 € aus den zusätzlichen Landesmitteln für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung in das Projekt. Der Neubau in Modulbauweise ähnelt dem neuen Hortgebäude „Lankower Spielhaus“, das in nur acht Monaten Bauzeit errichtet wurde. Bauherr ist wiederum  das Zentrale Gebäudemanagement der Landeshauptstadt, das die Räume an den ASB vermieten wird. Der Betreiber wurde in einem Interessenbekundungsverfahren unter mehreren Bewerbern gefunden, nachdem die Kita gGmbH im April als mögliche Betreiberin zurückgetreten war.

Realisiert wird das Bauvorhaben vom System- und Modulbauunternehmen Kleusberg. Der farbenfroh verputzte zweigeschossige Kita-Neubau mit einer Nutzfläche von 1592 m² erhält barrierefreie Zugänge, einen Aufzug, eine eigene Küche mit Kinderrestaurant sowie einen Probenraum für die musikalische Betätigung der Kinder. Die Gesamtinvestition beträgt 3,15 Millionen €. Die Musik-Kita soll im August 2019 eröffnet werden.

 

 

 

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