Großer Dreesch

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1980-1989

1980

1. Januar 1980

Das Appartementhaus auf dem Großen Dreesch, E.-Erwin-Kisch-Straße. 17, ist bezugsfertig. In 123 1- und 2-Raum Wohngen leben Rentner aus der Bezirksstadt. Es gibt 4 Fernsehr- und 14 Klubräume, eine kleine Bibliothek mit Leseraum und eine Miniverkaufsstelle. Im Unterschied zu einem Feierabendheim besitzt jeder Mieter in seiner Wohnung die volle Selbstständigkeit.  Eine Krankenschwester und regelmäßige Arztsprechstunden sichern die medizinische Betreuung. 1999 wurde das Altenheim privatisiert. Nach der Übernahme durch die "Comtact" wurde das Haus saniert.

8. Februar 1980

Ein Wandbild als Seitenansicht der Bertolt-Brecht-Schule wird übergeben. Der Schweriner Maler Horst Holinski schuf diesen Blumenkelch mit Symbolen aus der Industrie- und Landwirtschaft. Im Emaillewerk Beutha wurde dieses farbenfrohe Bild auf Emailletafeln umgesetzt und von Arbeitern des VEB Ausbau angebracht.

14. November 1980

Übergabe einer neuen Kindereinrichtung mit 180 Kindergarten- und 80 Kinderkrippenplätzen in der Makarenkostraße (Andrej-Sacharow-Straße). Die Räume waren bisher Baustellenunterkünfte. Am 5.10.1982 erhielt die KIko den Namen "Otto Moritz", seit 1998 Kita "Märchenland".


1981

17. Februar 1981

Eröffnung eines Klubs der Volkssolidarität für ältere Bürger in der Kalininstraße (Anne-Frank-Straße) mit 70 Plätzen. Am 18.10.1984 gab sich der Klub den Namen „Uns Tauhus“

 31. März 1981

Die Schüler der Jaan-Kreuks-Oberschule erhalten eine Schwimmhalle.

6. April 1981

Die SVZ bezog ihr neues Verlagsgebäude mit Druckerei in der Hermann-Duncker-Straße 27 (V-Staufenberg-Str.) auf dem Großen Dreesch. Die Grundsteinlegung des Verlagshaus als ein Wiederverwendungsprojekt erfolgte am 17.12.1973. Am 1.4.1975 wurde der 1. BA mit der neuen Druckhalle fertig gestellt und die erste Druckmaschine in Betrieb genommen. Ab Juni 1976 wurde die Schweriner Volkszeitung wieder in Schwerin gedruckt, zuvor mehrere Jahre in Rostock. Ende Mai 1979 war das Verlags-und Druckereigebäude im Rohbau fertig. Am 6.4.81 zog auch die Redaktion von der Wismarschen Straße 144/146 in das Verlagsgebäude um.

8. April 1981

Als 1000. Großbaum im Neubaugebiet Dreesch pflanzt der OB Frank Grimm auf dem Gelände der KIKO in der Makarenkostraße 11 (A.-Sacharow-Str.) eine etwa 20-jährige Linde.

9. April 1981

Eröffnung der Schwimmhalle in der Straße der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (Bernhard-Schwentner-Str.) auf dem Großen Dreesch. Die Grundsteinlegung erfolgte am 26. 5.1977. Im Sommer 80 wurden die Schwimmbecken betoniert und die Außen- und Innenwände gemauert.

7. Juni 1981

Eröffnung des Jugendzentrums Großer Dreesch I, später Jugendklub „Jan Kreuks“ in der Straßer der DSF (Bernhard-Schwentner-Str. 18) auf dem Gr0ßen Dreesch zum Pfingsttreffen der FDJ in Schwerin. Der Jugendklub wurde nach der Wende in „Offline“ und „Step in“ umbenannt. Am 5.4.2001 Wiedereröffnung mit dem neuen Namen „bus stop“ nach einer 6-monatigen Umbauzeit.

Juli 1981

Fertigstellung der Giebelbemalung in der Hermann-Duncker-Straße (V. Staufenberg-Str.) nach einen Entwurf des Schweriner Grafikers Gunter Brechot zum Thema „Wasser“.

12. August 1981

Eröffnung des HO-Einrichtungshauses mit 1800 m² für Möbel, Teppische, Gardinen und Lampen mit 60 VBE Verkaufspersonal in der Straße der DSF 20 (Bernhard-Schwentner-Str.) auf dem Großen Dreesch. 2001 wird das Möbelhaus zuletzt „Norddeutsche Wohnwelt“, geschlossen. Im April 2010 wurde die Halle abgerissen.

Im damaligen Bauabschnitt Dreesch I, in dem zuletzt 18.000 Menschen lebten, gab es 6 Kinderkombinationen, 5 Schulen, 3 Turnhallen und 2 Kaufhallen.


1982

7.5.1982

Einweihung der neu gestalteten Gedenkstätte für das ehem. Kriegsgefangenenlager „Stalag II E“ im Grünen Tal mit der „Toriswand mit Bronzefigur“ des Bildhauers Wieland Schmiedel aus Crivitz. Schon am 8.5. 1961 war ein Findling als Gedenkstein enthüllt worden, der 1978 gegen 4 Sandsteinstelen ersetzt worden war.


 1984

25. Juni 1984

Explosion im Munitionslager der Sowjetarmee an der Ludwigsluster Chaussee. Dabei flogen Munitionskisten und Kartuschen bis zu den Wohnhäusern auf der anderen Straßenseite. Durch die Explosion kamen mehrere sowj. Soldaten ums Leben. Die Wohnhäuser der sowj. Offiziere im Bereich der Ernst-Schneller-Straße (Bertha-von-Suttner-Str.) wurden teilweise evakuiert. Die Schweriner Feuerwehr war angerückt, die Hilfe wurde aber von sowj. Seite abgelehnt.


1985

 

 

 

 

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