1990-1999

1990

 November 1990

Gründung der "Dreescher Werkstätten" nach Umzug der Geschützten Werkstatt des Kreis-Rehabilitationszentrums in die ehem. Kinderkombination in der Perleberger Straße 22 mit 35 behinderten Menschen, ab 1.5. "Dreescher Werkstätten GmbH". 10 Jahre später arbeiten 270 behinderte Menschen in den Dreescher Werkstätten.


1991

 


1992

1992

Straßenbahnhaltestelle Neu Zippendorf entsteht (sie war schon früher geplant, stieß jedoch auf Ablehnung bei der SED, weil diese vor ihrer benachbarten Parteischule, dem „Apachenhügel“, keine Ruhestörung duldete).


1993

 19. März 1993

Inbetriebnahme der neu eingerichteten Straßenbahn-Haltestelle "Neu Zippendorf" auf dem Dreesch.


1994

1. Januar 1994

Einführung der neuen Namen für Schweriner Stadtteile in Anlehnung an alte Flurbezeichnungen und mit den hist. Grenzen. Aus den Bauabschnitten I,II und III des Dreesch wurden Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz.


1995

Hannelore Lüdtke, Armin Blumtritt, Manfred Rehmer stellen den Antrag, das Gebäude der Dreescher Werkstätten in der Perleberger Straße 22 als „Haus der Vereine“ langfristig zu betreiben.

 Oktober 1995

Die Stadtvertretung beschließt einstimmig in der Landeshauptstadt ein „Haus der Begegnung“ für Vereine und Verbände zu schaffen.

November 1995

Das Konzept „Haus der Begegnung“ wird erstmals vorgestellt.


1996

 Janaur 1996

Gründung des Vereins „Haus der Begegnung“.

Frühjahr 1996

Gründung des vereins "Haus der Begegnung Schwerin e.V." und Eröffnung des Hauses der Begegnung für Behinderte, sozial Benachteiligte, Migranten oder Spätaussiedler in der Perleberger Straße 22. 2004 arbeiten im Haus der Begegnung 13 Verbände und Vereine, im Jahr 2006 waren es 19 Organisationen. Anfang Mai 2006 feierte die Einrichtung nach Abschluss umfangreicher Bauarbeiten ihr 10-jähriges Bestehen.

Februar 1996

Der Sozialausschuss beschließt, das Haus und das Grundstück an den Verein „Haus der Begegnung“ zu übergeben.

April 1996

Deutscher Kinderschutzbund zieht ins Haus der Begegnung in der Perleberger Straße ein.

Juni 1996

Blinden- und Sehbehindertenverein zieht ins Haus der Begegnung ein.

9. Dezember 1996

Zu ihrem 175-jährigen Jubiläum spendete die Sparkasse Schwerin 30 Hainbuchen für den zukünftigen Freizeitpark an der Plater Straße. Am 9.12.1996 wurde der letzte Baum der sog. Sparkassenallee von OB Johannes Kwaschik und Sparkassendirektor Oechslein gepflanzt.


1997

 1997

Eröffnung der Sparkassen-Geschäftsstelle in der Magdeburger Straße.

2. März 1997 

Einweihung des 2-gesch. Geschäftstellenneubaues der Sparkasse Schwerin in der Magdeburger Straße 10 in Neu Zippendorf mit 440m2 Nutzfläche , einer Fasade aus Glas und Naturstein und einem begrünten Dach. Der Grundstein war am 18.4.1996 gelegt worden


1998

Mai 1998

Übergabe des Hauses in der Perleberger Straße 22 an den Verein „Haus der Begegnung“ durch den Sozialdezernenten Jochen Rößler.

Eröffnung des "Haus der Begegnung" als Treffpunkt für Vereine, Verbände und Bürger in der Perleberger Str. 22. Von November 1990 bis 1995 waren in der 1978 eröffneten kombinierten Kindereinrichtung die Dreescher Werkstätten untergebracht. Im Oktober 1995 war der Trägerverein "Haus der Begegnung" e.V. gegründet worden. Im Jahre 2009 waren dort 17 vereine und Verbände tätig.

11. Mai 1998

Inbetriebnahme der neu gestalteten Haltestelle "Am Fernsehturm". In 3 Monaten zuvor war die in massiver Betonarchitektur gebaute Straßen-Unterführung abgerissen worden


1999

1999

Pläne zur Umgestaltung Neu Zippendorf werden wahr.

(Neu Zippendorf ist – im Vergleich zu den beiden anderen Dreescher Stadtteilen – der am engsten bebaute. 1989 wohnten hier 15.900 Menschen; es gab 2 Kaufhallen, 1 Buchhandlung, kleine Gaststätten sowie mehrere Schulen und Kindertageseinrichtungen).

10. Februar 1999

Richtfest für das Sport- und Freizeitzentrum auf dem Berliner Platz. Die Grundsteinlegung war am 10.08.1998. Die Fertigstellung war zum 1.7.1999 geplant. Das vom Land mit 5,5 Mill. DM geförderte Projekt umfasst eine 600m2 große Sporthalle mit einem 3-gesch. Hauptgebäude.

April 1999

Das Stadtteilbüro für Stadtplanung und Wohnumfeldverbesserung in der Rostocker Straße wird eröffnet.

Dezember 1999

Mit dem Abriss des Hochhauses Pilaer Straße 1-2 durch die WGS beginnt der Stadtumbau in Neu Zippendorf.