Dreesch-Schwerin

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Dezember

SWG - Der Bote als Pdf

Stadtteiltreff: Multikulti, Politik und Nikolaus

Im Stadtteiltreff „Eiskristall“ in Neu Zippendorf ist derzeit die Fotoausstellung „Multi-Kulti in der Platte“ zu sehen. Mehr als 100 Bilder, die von der Redaktion des Stadtteilmagazins „Turmblick“ zusammengestellt wurden, geben Einblick in die Aktivitäten der Migrantenvereine vor Ort. Da sieht man unter anderem das Show-Ballett „Charme“ vom Verein „Kuljugin“ beim Stadtteilfest oder die Vereine Freundschaft und NTS bei Modenschauen im Stadtteiltreff. Väterchen Frost auf dem Berliner Platz ist ebenso vertreten wie die tanzenden „Sternchen“ von „Kontakt“ oder MueZi, die Stadtteilmaus vom Dreesch, mit Kindern verschiedener Nationalitäten.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des „Eiskristalls“ täglich von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Am Sonnabend, 4. Dezember, wird der Treff dann zur Weihnachtsbäckerei. Groß und Klein, Einheimische und Migranten werden gemeinsam leckere Plätzchen backen.

Einen Tag später, also am zweiten Adventssonntag, wird im „Eiskristall“ der russische Nikolaus erwartet. Er möchte den Kindern beim Basteln Gesellschaft leisten. Anmeldungen sind erwünscht.

Auch Politiker nutzen gern die Gelegenheit, im Stadtteiltreff „am Berliner Platz mit Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Für Montag, 6. Dezember, hat sich der Landtagsabgeordnete Armin Jäger (CDU) angemeldet. Er ist auch Mitglied im Verein „Die Platte lebt“. Von 14.30 Uhr an lädt er im „Eiskristall“ zu einem Kaffeeplausch ein.  

Deja vu lud zum Adventsfrühstück

Der Awo-Treffpunkt „Deja vu“ in der Parchimer Straße hatte jetzt bereits eine Stunde vor Schulbeginn zu einem gemütlichen Adventsfrühstück mit einer kleinen Überraschung eingeladen. Gut gestärkt konnten die kleinen Gäste danach pünktlich ihren Schulweg antreten. In eine Weihnachtsbäckerei verwandelte sich der „Deja vu“ dann am Nachmittag. Der Jugendclub und der Awo-Vorstand baten zum großen Plätzchen-Backen. Unter Anleitung der „Bäckergesellinnen“ Ulrike Seemann-Katz, Christine Grünert und Regina Stauffenberg entstanden gemeinsam mit den Kindern des „Deja vu“ und den Kindern der Jugendwohngruppe der Awo sehr vielfältige Plätzchen-Kreationen. Eine Tüte mit selbstgebackenen leckeren Weihnachtsplätzchen konnte jedes Kind mit nach Hause nehmen.

Die Kinder und Jugendlichen des „Deja vu“ üben schon seit Tagen für ihre Weihnachtsfeier am 21. Dezember mit einer eigenen „Talente-Show“.

Vereine im Mueßer Holz laden zum Adventsmarkt

Der Trägerverbund „Netzwerk III“ lädt zum kommenden Freitag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zum Adventsmarkt am Rande des Spielplatz Ziolkowskistraße hinter dem Wüstenschiff ein. In einer beheizten Geschenkewerkstatt können Weihnachtsgeschenke oder Dekorationsmaterialien wie Kerzen, Baumschmuck, Sterne, Weihnachtsmänner und anderes gefertigt werden. Mit handgemachter Musik der Gruppe „Die Lautlosen“, gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern und einem kleinen Bühnenprogramm wird das vorweihnachtliche Treffen künstlerisch umrahmt. Fürs leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Der Adventsmarkt im Mueßer Holz ist eine Veranstaltung des Trägerverbund Netzwerk III vertreten durch Wüstenschiff, Bauspielplatz, Schulsozialarbeit der Astrid-Lindgren- und der Bertolt-Brecht-Schule sowie die Jugendfirma „Die Insel“ in enger Kooperation mit der Petruskirche, dem Verein Kuljugin und der Kita Kinderhaus. zvs

 

Ortsbeirat Mueßer Holz traf Kirchgemeinde St. Petrus: Zwei Einrichtungen verfolgen dasselbe Ziel

Muesser Holz

Sie wohnen schon lange in ihrem Stadtteil, kennen Probleme und Sonnenseiten, haben Erfahrung in der Kommunalpolitik – trotzdem waren einige der Beiratsmitglieder jetzt zum ersten Mal in der Petruskirche. Nach zwei Stunden Gespräch zwischen politischer und geistlicher Gemeinde vereinbarten sie für die Zukunft eine stärkere Zusammenarbeit, denn die Ziele beider Einrichtungen ähneln sich. Sie wollen den Menschen trotz finanzieller Not einen Platz in der Gesellschaft sichern und ihnen neben konkreter materieller Hilfe auch „Nahrung für die Seele geben“, wie Heiko Lietz formulierte.

Was in der Petrusgemeinde seit Jahren geleistet wird, überraschte viele der Ortsbeiräte. Beispiel: Kindergottesdienst mit Frühstück. Jeden Sonntag um 9.30 Uhr bekommen Kinder und Jugendliche belegte Brötchen und etwas Warmes zu trinken. Mit zwei Kindern begann dieses „Projekt“, bei den Adventsgottesdiensten waren es knapp 20 Kinder.

Beispiel: Tafel-Andacht. Seit vielen Jahren dient das Gemeindehaus jeden Donnerstag als Essensausgabestelle der Tafel. „400 bis 500 Menschen werden regelmäßig versorgt“, berichtet Pastor Marcus Kiss. Seit einem Jahr können sich die Bedürftigen ab 11 Uhr in einem Nebenraum treffen und reden, um 13 Uhr gibt es eine Andacht mit Orgel und biblischen Texten. Kiss: „Wichtig ist uns, mit den Hartz-IV-Empfängern ins Gespräch zu kommen.“

Beispiel: Runder Tisch Soziales. „Wir treffen uns regelmäßig seit einem Jahr und empfinden uns als politisch-soziales gewissen dieses Stadtteils“, fasst Lietz zusammen. „Wir schauen vor Ort, wie wir den Menschen weiterhelfen und ihnen ihre Würde zurückgeben können, denn die ist ein Menschenrecht.“ Kümmern wolle man sich um die Alkoholiker des Stadtteils, ihnen einen Raum schaffen, wo sie sein dürfen, reden können. Auch eine neue Möglichkeit für arme Familien, vom Mueßer Holz in die Stadt zu kommen, wünscht sich Lietz und hofft auf die Unterstützung des Ortsbeirates. „Drei Euro für zwei Nahverkehrsscheine sind für viele zu viel Geld“, so Lietz. „Wir müssen dringend den Erlebnishorizont der Kinder hier erweitern.“

2234 Gemeindemitglieder zählt die Petruskirche im Mueßer Holz. Neben Pastor Kiss sind auch Pastorin Stefanie Schulten und Pastor Ralf Schlenker dort aktiv sowie ein großes Heer Ehrenamtlicher, das die Pastoren beim Besuchsdienst unterstützet, Bibel-, Frauen- oder Flötenkreise leitet. Es gibt einen ökumenischen Kreis für Menschen mit Handicap, Themenabende für Menschen ab 50, Seniorennachmittage, Frauenfrühstück oder Schulseelsorge.

Ortsbeiratsvorsitzender Georg-Christian Riedel, der zu dem Treffen „Politik trifft Kirche“ eingeladen hat, will diese Runde nun zu einer regelmäßigen machen und sich auch in der Verwaltung stark machen für Anliegen der Petrusgemeinde.

mara

Waldgeister treffen Väterchen Frost

Väterchen Frost vom Verein „Kuljugin“ ließ Kinderherzen hüpfen beim 1. Interkulturellen Weihnachtsmarkt im Mueßer Holz. Höhepunkt für Jungen und Mädchen der Kita „Waldgeister“ waren Theaterkarten für den „Froschkönig“, übergeben durch Hanne Luhdo vom Verein „Die Platte lebt“. Die Karten stammten von der Frauenunion, so Luhdo. Auch zwei Gruppen der Kita „Igelkinder“ dürfen ins Theater; das Geld dafür kommt aus dem Kindersozialfonds. 

Musikalische Vorfreude auf Weihnachten

Zur Advents- und Weihnachtsmusik sind am Sonnabend mehr als 100 Gäste in die Kirche der Petrusgemeinde im Mueßer Holz gekommen. Der Kirchen- und Kinderchor unter der Leitung von Cornelia Kurek sang, Flöten und Geigen erklangen von der Empore, die Orgel spielte. Verschiedene alte Solo-Kantaten wurden an diesem Nachmittag in der Kirche in der Ziolkowskistraße aufgeführt. Solistin war Regina Walter. Auch Joe Gehrken, Lisa Dombrowski und Jadwiga Sobanski (v.l.) sangen Lieder zum Advent.

 

 

 

 

 

 

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