Mai

Info-Brief Stadtteilmanagement

Gesundheitskurse im ElKiZ

 


Foto: Bernd Henke

 

 
Fotos: Birgit Schuntermann

ZIMT- Zukunft im Muesser Holz- Treff

Gestern (16.5.)Abend kamen wir nun schon zum dritten Mal zusammen, um gemeinsam zu kochen, zu schlemmen und viel zu talken & lachen  unser interkultureller Kochstammtisch entwickelt sich und allen, die einmal dabei waren, sind begeistert und erleben einige kurzweilige, leckere und überaus positive Stunden über Sprachen, Kulturen und möglichen Vorurteilen hinweg  ein ganz besonderer Dank hier auch noch einmal an die Köche & Helfer Amir, Birte, Zaid, Gaby, Fritz, Vera und Naeem ... bald geht's weiter 

   

 

Berliner Platz

Ukrainische Trachten dominierten heute auf dem Berliner Platz: Der Wyschywanka-Tag, wurde organisiert vom Ukrainisch-Deutschen Kulturzentrum SIC, gefördert aus dem Verfügungsfonds "Soziale Stadt" - mit Tanz, Gesang, Rockgitarre, Ausstellung, Workshops,.... Ein feierlicher und stimmungsvoller Nachmittag für die Ukrainer und für die Einheimischen. Dankeschön.

 

Ob mit Rollschuhen, Inlineskates, Rollator oder Rollstuhl – an Vatertag steigt die beliebte Rollschuhdisko in Schwerin. Dieses Mal mit Flohmarkt.


Die nächste Rollschuhdisko läuft am Vatertag. Wer Lust drauf hat, packt sich seine Lieblingsrollschuhe ein. Herumdüsen kann man aber mit allem, was Rollen hat. (Foto: Molter)

Die wohl witzigste Party des Jahres rollt heran. Am 29. Mai gibt es die 3. Runde der beliebten Rollschuhdisko in Schwerin. Vergangenes Jahr machten sich 450 kleine und große Leute auf den Weg zum Berliner Platz, um bei DJ-Musik ihre Runden zu drehen oder sich beim Hotdog mümmeln ein paar Tricks von anderen abzuschauen.

Rollschuhdisko – aus kleiner Idee wird großes Event

„Wir haben dieses Jahr wieder Sonnenschein bestellt“, sagt Martin Molter, der die Rollschuhdisko auf die Beine gestellt hat und eigentlich gar nicht vorhatte, so eine große Nummer draus zu machen. Der Schweriner bemerkte eines Tages zufällig den schönen Belag auf dem Berliner Platz und hatte daraufhin Idee, seine kleine Tochter zum Rollschuhfahren „einzupacken“. Komm wir machen das bisschen größer, sagten die Freunde, als er ihnen davon erzählte. Eine Party mit echtem DJ, der noch Schallpatten auflegt.

Peng! Die erste Rollschuhdisko war ein voller Erfolg. Gleich im ersten Jahr kam mehr rollendes Volk als erwartet. Inzwischen haben sich Martin Molter und sein Team auf den Run eingestellt. Wer keine eigenen Rollschuhe hat, kann sich vor Ort welche gegen eine Gebühr ausleihen, von Größe 26 bis 43 sind welche da. „Manchmal kann es eng werden, wenn gerade ganz viele Leute auf der Fläche sind“, sagt Martin Molter.


Fahren, bis der Drehwurm kommt. Zugucken macht auch Spaß. (Foto: Molter)

„Damit es zwischendurch nicht langweilig wird, gibt es auch wieder bisschen was zu gucken. Erstmals wollen wir auf der großen Wiese nebenan einen Flohmarkt machen. Wer Lust hat, einen eigenen Stand aufzubauen, kann sich gerne unter stadtteilbuero@schwerin.de anmelden. Zwei Euro kostet der Tisch, egal wie lang er ist.“

DJ Schille legt bei der Rollschuhdisco auf

Natürlich ist am Donnerstag auch DJ Schille wieder dabei. Er legt Platten aus den 70er- und 80er-Jahren auf, ABBA und so. Und zwischendurch spielt Martin Molter ’ne Stunde auch mal ein paar neuere Stücke. Was zu Futtern bieten wie letztes Jahr Schweriner Vereine an. „Vom SOS-Kinderdorf gibt es Hotdogs“, sagt Quartiermanagerin Anne-Kathrin Schulz, die sich auf dem Dreesch rund um den Berliner Platz bestens auskennt und bei der Disko-Planung begeistert mitmischt.

Der Verein Kombinat 63 übernimmt die Getränkeversorgung. Traditionelle Snacks bietet der türkische Verein Ehil an. Dessen Stand war im letzten Jahr dicht umlagert. Mit dabei ist auch wieder die Dreeschkindflotte, die selbst gemachte Shirts und Hoodies verkauft.

Disko lockt Kids und Familien aus allen Stadteilen an

Sämtliche Einnahmen dürfen die Vereine übrigens behalten. „Die Rollschuhdisko ist nämlich eine Non-Profit-Veranstaltung. Heißt, alles, was an Geld zusammenkommt, ist für den guten Zweck. Wir verdienen nichts mit der Disko“, sagt Martin Molter „Im Gegenteil, Anne-Kathrin Schulz, Mariana Born vom Verein SOS-Kinderdorf und ich stecken neben unserer Arbeit viel Zeit rein. Wir fangen ein halbes Jahr vorher mit den Planungen an.“


DJ Schille (Foto: Molter)

Und, wird Martin Molter selbst auch ein paar Runden drehen? „Ich glaube nicht“, sagt er. „Als Kind bin ich mal Gleitschuh gefahren, aber Rollschuhfahren ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Meine kleine Tochter fährt und meine Frau dreht vielleicht die ein oder andere Runde. Ich freu’ mich, dass wir an diesem Tag als Familie zusammen sind. Meine große Tochter verleiht Rollschuhe.“


Rollschuhverleih auf der Disco (Foto: Molter)

Martin Molter findet gut, dass an Himmelfahrt Leute aus allen Stadtteilen zum Berliner Platz kommen. Auch die, die es sonst nie hierher verschlägt. „Das ist eine schöne, bunte Mischung. Bekannte Gesichter sind dabei und man lernt neue Leute kennen.“

Eingeladen, ein paar Runden zu drehen, sind alle, die gerne auf Rollen unterwegs sind. Egal, ob auf Rollschuhen, Inlineskates, Rollator oder Rollstuhl. „Ich hab sogar schon mal überlegt, eine Rollatoren-Disko für Senioren ins Leben zu rufen“, sagt Martin Molter und grinst. Auf der Idee will er aber erstmal noch ein bisschen rumrollern.Von:Anja Bölck

 

Nordkurier berichtet

Flüchtlingsheim in der Hamburger Allee: Sanierung kurz vor dem Abschluss

Bis zum Sommer dauert noch die Sanierung der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Mueßer Holz. Dann soll es direkt mit den Arbeiten für die Erweiterung des Standortes weitergehen.

Ganz abgeschlossen ist die Sanierung der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Hamburger Allee in Schwerin zwar noch nicht. Am Freitag konnten sich Interessierte aber schon mal ein Bild von dem Umbau in dem Block der Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS) machen. Anlass war der „Tag der Nachbarschaft“. Auch Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) sah sich in den umgestalteten Räumen um. Gleich neben der jetzigen Unterkunft soll ebenfalls in einem WGS-Objekt das zweite Heim für Geflüchtete in Schwerin entstehen. Die Erweiterung des Standortes im Mueßer Holz ist beschlossene Sache - und bleibt trotzdem umstritten. So werden weiterhin Unterschriften gesammelt, um einen Bürgerentscheid gegen die Entscheidung herbeizuführen.

Bauarbeiten kosten rund sechs Millionen Euro

Rund sechs Millionen Euro flossen in die Sanierung der bestehenden Unterkunft mit insgesamt vier Aufgängen. „Die Wohnungen in den ersten drei Aufgängen sind fertiggestellt“, sagte OB Badenschier. Im vierten Aufgang hätten die Handwerker voraussichtlich noch bis zum Sommer zu tun.

„Das gesamte Gebäude ist entkernt worden“, berichtete WGS-Geschäftsführer Kristian Meier-Hedrich. Danach habe es eine grundlegende Instandsetzung des Baus aus dem Jahr 1983 gegeben. „Alle Leitungen wurden zum Beispiel neu verlegt, alle Bäder neu gemacht“, so Meier-Hedrich. Auch Arbeiten an der Fassade seien durchgeführt worden.

60 Wohneinheiten mit unterschiedlichem Zuschnitt

60 Wohneinheiten unterschiedlichen Zuschnitts gibt es im Flüchtlingsheim in der Hamburger Allee 202 bis 208. Die Ein- bis Fünf-Raum-Wohnungen sind mit Metallbetten, Blechschränken, Tischen und Stühlen einfach möbliert. „In der Unterkunft gibt es insgesamt 200 Plätze“, erklärte die Leiterin des städtischen Fachdienstes Soziales, Cornelia Pollin.

Für die Zeit der Sanierung hatte die WGS ein Ausweichquartier in einem benachbarten Block geschaffen. Mittlerweile sind die beiden ersten Aufgänge im Heim aber schon wieder belegt, der dritte Aufgang soll in Kürze bezogen werden.

Besichtigten die sanierte Flüchtlingsunterkunft: Oberbürgermeister Rico Badenschier, WGS-Geschäftsführer Kristian Meier-Hedrich und Fachdienst-Leiterin Cornelia Pollin (v.l.). (Foto: Christian Koepke)

Auftrag für neue Unterkunft bereits erteilt

Nach Abschluss der Sanierung im derzeitigen Quartier würden die Arbeiten in der künftigen zweiten Unterkunft nahtlos weitergehen, kündigte Oberbürgermeister Badenschier an. Ein entsprechender Auftrag sei in dieser Woche erteilt worden. Stadt und WGS hätten einen Mietvertrag geschlossen, auch die Genehmigung vom Land als Geldgeber liege vor, so Badenschier.

Die Unterkunft ist einfach möbliert. (Foto: Christian Koepke)

Nachdem sich die Stadtpolitik nicht auf einen Platz für eine zweite Flüchtlingsunterkunft hatte einigen können, entschied sich die Verwaltung für die Erweiterung des Standortes in der Hamburger Allee. Etwa 4,3 Millionen Euro soll die Sanierung des Blocks neben der aktuellen Unterkunft kosten. Durch einen Aufzug wird das Gebäude teilweise barrierefrei sein und Platz für weitere rund 150 Schutzsuchende bieten.

Von:Christian Koepke