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Februar

5. Februar

Grundsteinlegung für Großer Dreesch Teil II
Bauarbeiter der Brigade Heinz Boldt begonnen mit dem Aufbau des II. Teilabschnittes


15 Tage vor unserer Kreisdelegiertenkonferenz wurde am gestrigen Donnerstagnachmitag der Grundstein gelegt, das heißt, die erste Wohnungsbauplatte im II. Teil des Neubaugebietes Großer Dreesch montiert.
Herzlich begrüßten die Bauarbeiter der Brigade Heinz Boldt Genossen Gerhard Kusch, Stadtbaudirektor, Genossen Klaus Börke, Kombinatsdirektor des WGK, und Genossen Emil Jantz, staatlicher Beauftragter des Rates der Stadt für den Großen Dreesch.
Konsequent wird auch in unserer Stadt das Wohnungsbauprogramm kontinuierlich verwirklicht. In den veröffentlichten Entwürfen der Dokumente zum IX. Parteitag der SED wird unterstrichen, daß das Wohnungsbauprogramm weiterhin das Kernstück des sozialpolitischen Programms unserer Partei ist und bleibt.

Dank an Bauarbeiter
Nachdem im Jahr 1971 mit den Großen Dreesch als dritter Stadtteil die Grundsteinlegung erfolgte, wurden neben der Fertigstellung des Stadtteils Lankow und des IV. Bauabschnittes der Weststadt bereits hier auf dem Großen Dreesch 3750 Wohnungen schlüsselfertig übergeben.
Für diese Leistungen dankte im Auftrag der Stadtverordnetenversammlung und des Rates der Stadt Genosse Gehard Kusch allen Bauarbeitern auf das herzlichste.

Der Fernsehturm ist jetzt in beträchtliche Nähe gerückt. Mit dem Aufbau des II. Teilabschnittes begonnen gestern die Männer der Brigade Heinz Boldt. 22 Genossen und Kollegen gehören dieser Montagebrigade an, die nach der Slobin-Methode im Drei-Schicht-System arbeitet.
Jedes Wohnungsbaukollektiv der drei Taktstraßen des fünfgeschossigen Wohnungsbaus errichtet jährlich etwa 500 bis 600 Wohnungen.
Mit dem Volkswirtschaftsplan 1976 werden wir den fünfgeschossigen Wohnungsbau im Teil I auf dem Großen Dreesch abschließen.
In 440 Wohnungen des II. Teilabschnittes werden noch in diesem Jahr glückliche Familien einziehen.
Mit dem weiteren Aufbau des Großen Dreeschs verbessern sich auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bauarbeiter. So wird u.a. ein zentrales Bauarbeiterwohnheim errichtet.
Hier in diesem II. Teilabschnitt werden insgesamt 5380 Wohnungen errichtet. Noch in diesem Jahr wird u.a. mit dem Aufbau des ersten Feierabendheimes mit Pflegestation begonnen. Weiterhin werden in diesem Teil vier polytechnische Oberschulen mit 104 Unterrichtsräumen, zwei große Turnhallen mit jeweils etwa 1000 Quadratmeter Sportfläche, fünf kombinierte Kindereinrichtungen mit 500 Kindergarten- und 400 Kindergrippenplätzen, zwei Kaufhallen sowie Einrichtungen des Stadtteilzentrums zur kulturellen, gastronomischen und sportlichen Betreuung der Einwohner sowie Dienstleistungseinrichtungen schrittweise errichtet.

Plan wird erfüllt
Brigadier Heinz Boldt versicherte, daß sie im sozialistischen Wettbewerb zu Ehren des IX. Parteitages um die allseitige Planerfüllung ringen und die Blocks in guter Qualität montieren werden. Noch in diesem Monat, so haben sie sich es zum Ziel gesetzt, soll dieser erste Wohnblock mit 36 Wohnungen fertig sein.
Unter dem Beifall der Bauarbeiter und der Ehrengäste wurde dann die erste Platte montiert.

 

5. Februar

5. Turnhalle seit VIII. Parteitag übergeben
Am Donnerstag, 17:00 Uhr, übergab Stadtschulrat Werner Schulze auf dem Großen Dreesch die Turnhalle der Ernst-Schneller-Oberschule an Lehrer und Schüler. Der Fotozirkel dieser Schule hatte das Baugeschehen an der Turnhalle im Bild festgehalten. Jetzt übergaben die Schüler dem Rat der Stadt ein Album, das den Bauverlauf dokumentiert. Höhepunkt der Veranstaltung war ein gymnastischer Tanz nach der Melodie des Liedes "Hell scheint die Sonne", der von den Mädchen der 7. und 8. Klassen vorgeführt wurde...

 

 

 

 

 

 

 

Die Bauarbeiter vom Dreesch haben jetzt ihren Klub
Über 1100 Mach-mit-Stunden beim Umbau geleistet / Gute Bedingungen für Arbeit der Zirkel und des Theaters der Bauschaffenden


Farbfernseher, Disko-Anlage für rund 20000 Mark, Rundfunk-Stereo-Anlage, weiße Plastedrehstsessel aus unserem Plasteverarbeitungswerk, Wandregale - das sind einige sofort ins Auge fallende Dinge, wenn man den Klub der Bauarbeiter betritt. In der Bauarbeitereinrichtung auf dem Großen Dreesch, direkt an der ersten Kaufhalle, ist in kurzer Zeit ein Schmuckstück aus einem unansehnlichen Umkleideraum entstanden.
"Au unserer Baustelle, der größten Wohnungsbaustelle des Bezirkes, gab es bislang keine ausreichenden Möglichkeiten für eine niveauvoll gestaltete geistig-kulturelle Betätigung der Bauarbeiter nach Feierabend. Vor allem betraf das die Kollegen, die die ganze Woche über hier sind", berichtet Hans-Jürgen Peters, Sachbearbeiter für Produktionspropaganda und "Feierabend"-Projektant des Klubs, "Die Übergabe unseres Klubs am vergangenen Freitag sehen wir als würdigen Beitrag in Vorbereitung auf den IX. Parteitag". Der Klub, so sehe ich das, ist zugleich ein Teil der Erfüllung des uns von der Bezirksleitung der SED übergebenen Parteiauftrags".

Tischler, Maler, Klempner und Elektriker, überwiegend Jugendkollektive, haben von der Decke bis zum Fußboden alles neu geschaffen. Rund 1100 Mach-mit-Stunden wurden geleistet. Besonders fleißig waren die Tischlerbrigade Bruno Wörfel und die Fußbodenlegerbrigade Rainer Wölki.

Genossin Erika Simoneit ist die Klubleiterin, und es gibt schon erste Vorhaben: "Ein Klubrat, dem u.a. Bauarbeiter und Brigadiere, beispielsweise Bruno Wörfel angehören, hilft bei der Arbeit. Für den Foto- und Nähzirkel, den Zirkel Schreibende Arbeiter und unser Theater der Bauschaffenden, das sich hier übrigens in den nächsten Wochen intensiv auf die 16. Arbeiterfestspiele vorbereiten will, haben wir erstmal sehr gute Arbeitsmöglichkeiten. Zu unseren ersten Veranstaltungen werden demnächst eine Hobbyschau sowie Foren mit dem Kombinatsdirektor gehören".

 

 

 

 

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